Eine Person berührt eine andere Person an der Schulter

Opferschutz und Opferrechte

Opfer einer Straftat oder eines Unglücksfalles leiden häufig nicht nur unter den unmittelbaren körperlichen oder materiellen Schäden. Oft gerät auch ihr Sicherheitsgefühl ins Wanken, ihre Lebensqualität geht verloren oder wird stark eingeschränkt. Gerade in dieser Situation brauchen Opfer gezielten Rat, Hilfe und Beistand, um die Folgen einer Straftat besser zu bewältigen.

Angebote für Betroffene

Hier finden Sie Ansprechpartner, Informationen und Handlungsempfehlungen für Opfer von Straftaten.

Um den Opferschutz auch innerhalb der Polizei zu gewährleisten, gibt es bei jedem Polizeipräsidium einen Opferschutzbeauftragten bzw. eine Opferschutzbeauftragte. Zudem hat jede Polizei- und Kriminaldirektion einen Opferschutzkoordinatoren bzw. eine Opferschutzkoordinatorin. Gemeinsam kümmern sie sich innerhalb der Behörde um die Opferschutzbelange, führen interne Schulungen durch und dienen als Ansprechpersonen für alle Fragen des Opferschutzes und der Opferhilfe intern und extern. 

Über die Hilfe-Info für Betroffene von Straftaten das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz erhalten Sie kostenlos und unverbindlich ein umfassendes Informationsangebot zu den Themen Opferschutz und Opferhilfe. Dort finden Sie Auskünfte zu besonderen Opferrechten, bestehenden Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten, Entschädigungsleistungen, zum Ablauf eines Strafverfahrens sowie ein Merkblatt für Opfer einer StraftatÖffnet sich in einem neuen Fenster. Bei Bedarf kann über eine postleitzahl-gesteuerte Suche eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe gefunden werden.

Über das Angebot des WEISER RING Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V. finden Sie Ansprechpartner und Beratungsstellen, psychologische Unterstützung, finanzielle Unterstützung, präventive Angebote sowie Hilfe für betroffene Kinder, Jugendliche und Angehörige.

Dort finden Sie ebenfalls eine Broschüre  und eine Tippkarte zum Thema „Hass und Hetze“.

Zum Umgang mit Hate Speech und anderen Formen von digitaler Gewalt bietet HateAid gGmbH eine Betroffenenberatung an.